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Uwe Renz

Bernd Ruf
Shi-Yeon Sung
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Betin Günes
Betin Günes wurde 1957 in Istanbul geboren. Von 1964 bis 1974
war er Schüler am Städtischen Konservaterium in Istanbul
und legte 1979 an der dortigen Musikschule sein Konzertexamen im Fach
Klavier mit Auszeichnung ab. 1980 erhielt er ein Stipendium des DAAD
und nahm sein Studium an der Kölner Musikhochschule auf. Zwischen
1985 und 1986 erwarb er sein Kompositionsdiplom und legte das Dirigier-
und Posaunenexamen ab. Seit 1988 dirigiert er das Sinfonieorchester
Köln und das Orchester Mondial. Als Komponist, Solist und Dirigent
spielte er zahlreiche CDs ein und hat bei zahlreichen Rundfunk- und
Fernsehaufführungen in Europa und Asien mitgewirkt. Zu seinen
Werken zählen neben elektronischer Musik auch kammermusikalische
Kombositionen, Solokonzerte und acht Sonfonien.
Bei der siebten Sinfonie handelt es sich um ein Werk, das anlässlich
des Festivals "Klangwelt Weltklang 2002" der Kulturregion
Ostwürttemberg in Auftrag gegeben wurde. Günes verwendet
in seiner "Siebten" viele musikalische Bausteine und führt
diese wie ein Mosaik zusammen.
Uwe
Renz
stammt aus Aalen, und lebt in Mondsee bei Salzburg. Er
studierte bei namhaften Dirigenten wie Michael Gielen oder Nikolaus
Harnoncourt. Mit seiner Tätigkeit als Kapellmeister und Chordirektor
an der Staatsoper Istanbul von 1992-1994 legte er den Grundstein für
weitere nationale und internationale Dirigierverpflichtungen u. a.
in Stuttgart, Wien, Athen, Bombay, sowie bei bedeutenden internationalen
Festivals. Seit 1999 wirkt er als Gastdirigent der Jungen Philharmonie
Ostwürttemberg. Während dieser Zeit hat er das Orchester in seiner
Entwicklung zu einem "ausgewachsenen" sinfonischen Orchester entscheidend
geprägt. Unter seiner Leitung wurden mehrere Orchesterprojekte mit
anschließenden Konzerten in der Region Ostwürttemberg, in Italien
und im Emsland mit großem Erfolg durchgeführt.
Bernd Ruf
Bernd Ruf gehört der jüngeren Dirigentengeneration an, die sowohl
mit Klassik als auch Jazz, Pop und Rock aufgewachsen ist. Seiner musikalischen
Offenheit wegen ist er ein gefragter Vermittler unterschiedlicher
Musikgenres: Mit dem ORF-Radiosinfonieorchester in Wien führte er
eine Latin Night und mit den Stuttgarter Philharmonikern eine Tango
Night auf.
Für Jazzstar Joe Lovano leitete er eine Uraufführung eines Konzerts
für Saxophon und Orchester beim Bell Atlantic Jazz Festival 2000 in
New York und für den irischen Rockbarden Chris De Burgh eine Rock-Symphonic-Tour.
Ebenfalls in den USA dirigierte er 1999 einen klassischen Beethoven-Abend
mit dem Cayuga Chamber Orchestra Ithaca/New York. Er war bei den Salzburger
Festspielen 1998 und beim Stuttgarter Kammerorchester Assistent von
Dennis Russell Davies. Als erfahrener Interpret zeitgenössischer Musik
leitet er in enger Zusammenarbeit mit Komponisten regelmäßig Uraufführungen.
Die CD "New York Stories" hat er mit den Philharmonia Virtuosi New
York, dem Kammerorchester des Metropolitan Museums of Art, eingespielt.
Bernd Ruf studierte Dirigieren an der Musikhochschule Stuttgart bei
Professor Wolf und Professor Ungar.
Bernd Ruf hat mit namhaften Orchestern und bedeutenden Solisten zusammen
gearbeitet, darunter Christian Lindbergh, Dame Gwyneth Jones, Kim
Kashkashian, Richie Beirach und Charlie Mariano. Regelmäßig dirigiert
er als Gast das Stuttgarter Kammerorchester und die Stuttgarter Philharmoniker.
Erfolgreich gelingt es Bernd Ruf, sein Publikum für neue Hörerlebnisse
zu öffnen und zu begeistern. In der Welt der Sinfonischen Orchestermusik
ist er ebenso zu Hause wie im Bereich der Neuen Musik, des Musicals,
der Jazz- und Popularmusik. Als Dirigent und Klarinettist verwirklicht
er seine vielseitigen musikalischen Begabungen. Aufsehen und großes
Interesse bei Kritikern und Publikum lösen seine CD-Einspielungen
aus, die sich im musikalischen Grenzgebiet von Klassik, Neuer Musik
und Weltmusik bewegen.
Für die Realisierung seiner grenzüberschreitenden Projekte erhielt
Bernd Ruf Förderungen der Karajan-Stiftung Berlin, der Kunststiftung
Baden-Württemberg, des Goethe-Instituts und des deutschen Generalkonsulats
in New York. Im Jahr 2002 wurde er in den USA für einen Grammy nominiert
(CD Paquito D'Rivera - The Clarinetist)
Shi-Yeon Sung
geboren 1975 in Pusan - Südkorea, begann schon mit 4 Jahren ihre
pianistische Karriere. Bereits mit 8 Jahren gewann sie den städtischen
Klavierwettbewerb in Pusan und zwei Jahre später den nationalen
Jugendwettbewerb SAMIC.
Ihren ersten öffentlichen Solo-Abend gab sie im Alter von bereits
13 Jahren.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Seoul Arts Highschool begann
sie ein Studium zunächst bei Eckart Heiligers in Zürich
und dann bei Laszlo Simon und Erich Andreas an der UDK (Universität
der Künste in Berlin). 2002 machte sie ihr Abschlusskonzert mit
der Note ausgezeichnet.
Frau Sung nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, wie z.B. bei Dietrich
Fischer- Dieskau und Sergej Dorensky. Sie gibt Kammer- sowie Solo-Konzerte
in Korea und Deutschland.
Seit 2001 studiert sie in der Meisterklasse von Prof. Rolf Reuter
an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Kapellmeister
und Orchesterdirigieren.
Im Jahre 2002 gab sie mit der Oper Die Zauberflöte
von Mozart ihr Dirigierdebüt in Berlin. Im Herbst desselben Jahres
assistierte sie am Theater Görlitz bei der Aufführung von
Donizettis Lelisir damore unter dem Dirigat
von Leo Siberski.
2003 folgte eine Aufführung der Operette Die Damen auf
dem Markt von Jaques Offenbach in Rostock. Seit Februar 2003
ist Shi-Yeon Sung Chefdirigentin der Cappella Academica, dem Sinfonieorchester
an der Humboldt-Universität zu Berlin und hat seitdem in Konzerten
unter anderem die achte Sinfonie von Dvorak, den Young persons
guide von Britten, sowie Walzer von Strauß zur Aufführung
gebr! acht. Im Dezember 2003 dirigierte sie im Theater Saalbau Neukölln
das Christelflein von Hans Pfitzner.
Im Januar 2004 gewann sie das Auswahldirigieren für das Dirigentenforum
des Deutschen Musikrates und wird in Zukunft regelmäßig
mit Orchestern wie z.B der Neubrandenburger Philharmonie und dem Orchester
der Beethovenhalle Bonn arbeiten.
Im Juli 2004 wird sie das Eröffnungskonzert des Sommerfestivals
Schloß Kapfenburg dirigieren.
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