Die Junge Philharmonie auf Reisen

Wenn die Junge Philharmonie sich aufmacht, ihr Können über die Grenzen des Ostalbkreises hinaus zu präsentieren, dann ist das auch jedes Mal ein voller Erfolg. Die JPO konnte schon Italien, Österreich, Polen, Ungarn und Meppen erorbern.

Polenreise
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Japan-Reise 2015

Zehn Tage lang durften die Musiker der Jungen Philharmonie eine ganz neue Welt erleben: Disziplin und Gastfreundschaft, grüne Tempelanlagen und kitschig-bunte Einkaufsstraßen - das Leben in Japan überraschte jeden Tag mit ganz neuen Eindrücken,

Im Mittelpunkt der Konzertreise zum 20jährigen Orchesterjubiläum stand neben Besichtigungen kultureller Sehenswürdigkeiten und dem Erleben des japanischen Alltags jedoch vor allem die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Nach den gemeinsamen Proben mit zwei japanischen Chören wurde sie in den vollbesetzten Konzerthallen in Tondabayashi und Nabari aufgeführt. Die Begeisterung für das Werk spiegelte sich nicht nur in dem Applaus für das beeindruckende Nachwuchsorchester wider. Bei den perfekt organisierten Feiern im Anschluss wurden die Musiker ebenso herzlich empfangen.

Tatsächlich besitzt die 9. Sinfonie von Beethoven in keinem anderen Land der Welt eine so große Popularität wie in Japan. Selbst das japanische Alltagsleben ist von der Begeisterung für „Daiku“ - wie Beethovens Opus 125 dort kurz genannt wird - durchdrungen. Hintergrund ist die fast dreijährige Kriegsgefangenschaft deutscher Soldaten in Bandô. Die sehr menschliche Behandlung der Gefangenen erlaubte ihnen vielfältige Aktivitäten, in die auch die örtliche Bevölkerung einbezogen wurde. Das aufwändigste der vielen Konzerte war die 9. Sinfonie, die am 1. Juni 1918 erstmals im asiatischen Raum erklang.

Italien - Ravenna 2012

Nach der letzten großen Konzertreise nach Polen im Sommer 2009, folgte 2012 endlich wieder eine Konzertreise - nach "bella Italia". Auch wenn das vermeintlich warme Italien die fast 70 Musiker der JPO mit strömendem Regen begrüßte, tat das der Stimmung in der Gruppe keinen Abbruch. Am nächsten Tag, konnten die jungen Musiker dann auch am Strand das "dolce vita" genießen und nach der langen Busreise wieder auftanken, denn am Abend sollte das erste Konzert folgen. Alle freuten sich schon auf den ersten Auftritt, denn das Wetter hielt was es versprach: "solare", sodass das Konzert open-air auf dem Corso Giuseppe Mazzini in Cervia ein erster Erfolg war. In typisch italienischem Ambiente spielten die jungen Ostwürttemberger:

Johannes Brahms - Akademische Festouvertüre c-moll
Antonin Dvorák - Sinfonie Nr.8 G-Dur

Auf die heiß ersehnte erste Aufführung des Klavierkonzerts mit Elias Opferkuch, durfte man weiter gespannt sein - bis zum nächsten Tag. Schnell mussten sich die jungen Musiker auf eine etwas ungewöhnliche BŸhne im Teatro Masini in Faenza einstellen, deren Boden leicht nach vorne abfällt. Den Anfang dieses Partnerschaftsjubiläumskonzertes zwischen Ostwürttemberg und der Provinz Ravenna machte dann eine Saxophon Big-Band, währen die JPO hinter der Bühne immer ungeduldiger dem eigenen Konzertteil entgegenfieberte. Wie erwartet überzeugte der junge Virtuose Elias Opferkuch restlos mit

Der Spaß an der Musik wuchs während des letzten Konzertes im Teatro Moderno in Fusignano noch einmal, was auch zu hören war. Die tollen Konzerterfahrungen im Gepäck, genoss die JPO nun noch drei schöne Tage in Italien. Man besiedelte den Strand wobei das vom Orchestervorstand organisierte Beachvolleyballturnier und die gemeinsam verbrachten Abende mit Gesangsbüchle und Gitarre Gemeinschaft schufen. Tagesausflüge führten die JPO nach Bologna, wo auf eigene Faust die sehr schöne Stadt besichtigt und die Verköstigung von original Spaghetti bolognese quasi ein "Muss" war und die Stadt Ravenna wurde mit dem Reiseführer erkundet.

Kurz gesagt: Die insgesamt fast drei Wochen des Sommerprojekt der Junge Philharmonie Ostwürttemberg, hat allen Musiker sehr viel Spaß gemacht und war für alle ein musikalisches Highlight entstand.

Polen - Krakau 2009

Nachdem die Stadtkirche in Aalen eine neue Orgel angeschafft hat, erhielt die Pfarrgemeinde in Rzaska bei Krakau die ehemalige Orgel fŸr ihre St. Antoni-Kirche. Auf Initiative von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller, der die Junge Philharmonie bei allen Konzerten des Sommerprojektes auf der Orgel begleitete, wurden Kontakte nach Polen und Görlitz geknüpft und diese Orchesterreise initiiert.

Zunächst ging es für vier Tage nach Krakau. Neben den Konzerten und kulturellen Veranstaltungen blieb wie immer auch genug Freizeit zur Unterhaltung. So wurde zum Beispiel das Salzbergwerk in Wieliczka besichtigt, der Soldatenfriedhof in Krakau und es gab eine Stadtführung durch Krakau. Konzerte gab die Junge Philharmonie für Sch&uum;ler in St. Klemensa in Wieliczka, in der Peter und Paulkirche in Krakau sowie der St. Antoni Kirche in Rzaska. Das Konzertprogramm setzte sich zusammen aus:

Camille Saint- Saëns - Sinfonie Nr. 3 c-Moll op.78 "Orgelsinfonie"
Charles-Marie Widor - Sinfonie für Orgel und Orchester Nr.3 op. 69

Anschließend ging es für das Orchester weiter nach Görlitz. Hier wurde in der Peterskirche ein weiteres Konzert gegeben. Die Rückreise in die Heimat führte über Dresden. Dort wurde ein Zwischenstopp mit einem Stadtrundgang eingelegt. Zurück in Aalen gab es noch weitere Konzerte in der Stadtkirche in Aalen, in der St. Josefs-Kirche in Böbingen, Heidenheim und in der Stadtkirche Ludwigsburg, wo auch eine CD-Aufnahme entstand.

Berlin - Ungarn - Szekszárd 2007

Die Hauptstadt Deutschlands war 2007 Ziel einer Konzertreise. Ungewöhnlich ist die Art und Weise, wie der Kontakt nach Berlin zu Stande kam. Verschiedene Kommunalpolitiker wollten die Region Ostwürttemberg in Berlin beim Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt repräsentieren und was lag da näher, als die herausragenden Musiker des Orchesters einzuladen. Natürlich war das Orchester einverstanden, denn im Anschluss an das Schlossfestival war es natürlich nötig, herausragende Konzerte zu geben Ð und Berlin ist da natürlich die Stadt schlecht hin.

Einige Tage später ging es dann nach Szekszard in Ungarn. Auch hier stand wie in Berlin eine 4-tägige Konzertreise auf dem Programm. Uns gelangen hier zahlreiche Einblicke in das dortige kulturelle Leben der Menschen, die lange Zeit eine völlig andere gesellschaftliche Prägung durchliefen als wir im Herzen Europas. Tanz und Folklore nehmen einen weitaus größeren Teil im alltäglichen Leben ein als bei uns, dazu die für Ungarn typischen Klischees wie Gulasch und guter Wein. Für Musiker ein tolles Erlebnis.

Auf dem Programm standen wie schon bei den Konzerten im Kanzleramt folgende Werke:

Dmitri Schostakowitsch - Festliche Ouvertüre
Alec Rowley - Concerto miniature
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"

Im Anschluss daran fand erstmals ein KSK- Kundenkonzert mit den Inhalten eines Sommerworkshops statt. Vor ca. 1500 Zuhörern gastierte das Orchester in der Greuthalle Aalen.

Österreich - St. Pölten 2005

St. Pölten als Ziel einer Konzertfahrt erscheint auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich. Doch die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen der Stadt Heidenheim und St. Pölten haben es uns ermöglicht, dorthin zu fahren und dort ein Konzert in den Stadtsälen zu geben. Die Partnerschaft der beiden Städte ging dabei sogar so weit, dass wir über die dortigen Behörden Kontakt zu einer Nachwuchsviolinistin aufnehmen konnten und diese auch in unser Programm mit einbauen konnten. Die Partnerschaft der beiden Städte ging dabei sogar so weit, dass wir über die dortigen Behörden Kontakt zu einer Nachwuchsviolinistin aufnehmen konnten und diese auch in unser Programm mit einbauen konnten.

Die neue Struktur des Orchesters gab uns hier zum ersten Mal die Möglichkeit, Ausflüge und Probenabläufe selbst zu planen. Diese Verantwortung des Orchestervorstandes gegenüber sich selbst und dem gesamten Orchester baute somit ein neues pädagogisches Konzept aus. Wir sind nun ein Jugendorchester, das vor Ort von Jugendlichen organisiert wird. Ein Ausflug führte uns demnach nach Wien, wo wir die durch die guten Kontakte von unserem Dirigenten Uwe Renz eine Führung durch die Staatsoper erhielten und die dortigen Abläufe im professionellen Spielbetrieb erfahren konnten.

Das Programm für St. Pölten:

Bedrich Smetana - Die Moldau
Pablo Sarasate - Carmen Fantasie, Veronika Weber - Violine
Antonin Dvorák - Sinfonie Nr.9 e-Moll (aus der neuen Welt)

Zu Hause gaben wir dann noch weiter zwei Konzerte, wobei eines in der Ellwanger Stadtkirche, ein weiteres in der Partnerstadt zu St. Pšlten, in Heidenheim geben wurde. Das Programm dieser beiden Konzerte:

Bedrich Smetana - Die Moldau
Franz Liszt - Klavierkonzert Nr.1 Es-Dur, Matthias Schneider - Klavier
Antonin Dvorák - Sinfonie Nr.9 e-Moll (aus der neuen Welt)

Meppen 2002

Die Konzertfahrt 2002 nach Meppen ins Emsland fand auf Grund von Kontakten des Gründers des Orchesters Muchtar AlGhusain statt. Er lud uns ein, in Meppen eine Konzertwoche zu vollbringen, die, anders als in Ravenna, neben den Konzerten auch Probenarbeit beinhalten sollte. Allerdings kam auch hier das Kulturprogramm nicht zu kurz. So besichtigte das Orchester mit dessen Verantwortlichen zum Beispiel die Mayer-Werft in Papenburg, welche den Besuchern erstaunliche Einblicke in das Erbauen eines Luxuskreuzfahrtliners bieten konnte.

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz und so unternahm ein komplettes Orchester, bestehend aus immerhin über 60 Musikern, eine Kanufahrt. Dass diesen Ausflug natürlich kaum einer trockenen Fußes beenden konnte, versteht sich von selbst. Das erste Konzert gab die Junge Philharmonie Ostwürttemberg im Musiksaal der städtischen Schule der Stadt Sögel. Hierzu war die Schülerschaft der Schulen eingeladen, um sich ein Bild vom Orchester und der Musik zu machen. Einführungen in die Stücke wurden vom Dirigenten Uwe Renz vorgenommen, überzeugen konnten wir dabei aber vor allem durch die Programmauswahl:

Richard Wagner - Ouvertvre zu "Die Meistersinger von Nürnberg"
Ney Rosauro - Konzert für Marimba. Solist: Simon Rössler, Marimba
Antonin Dvorák - Sinfonie Nr.7 d-Moll, op. 70

Ein weiteres Konzert gestaltete das Orchester in der Aula der Musikschule Emsland in Meppen, dem eigentlichen Reiseziel. Änderungen im Programm gab es keine. Wieder zu Hause angekommen gestalteten wir nochmals vier weitere Konzerte, allerdings, ähnlich wie bei der Konzertfahrt nach Ravenna, mit einem abgeänderten Programm:

Richard Wagner - Ouvertüre zu "Die Meistersinger von Nürnberg"
Ney Rosauro - Konzert für Marimba. Solist: Simon Rössler, Marimba
Antonin Dvorák - Sinfonie Nr.7 d-Moll, op. 70

Aufführungsorte waren neben der Kochertalmetropole in Abtsgmünd der CCS-Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd, die Stadtkirche in Ellwangen und die Walter-Schmid-Halle in Giengen an der Brenz.

Italien - Ravenna 2001

Die Junge Philharmonie Ostwürttemberg wurde im Jahr 2001 zu einer Konzertfahrt nach Ravenna eingeladen um dort die Festlichkeiten für die Festigung der Kreispartnerschaft zwischen der dortigen Provinz Ravenna und dem Ostalbkreis zu umrahmen. Mehrere größere Städte aus dem Ostalbkreis unterhalten inzwischen tiefe freundschaftliche Beziehungen mit Städten in dieser Provinz, so zum Beispiel Bopfingen mit Russi, Neresheim mit Bagnacavallo und nicht zuletzt Schwäbisch Gmünd mit Ravenna.

Neben den gegenseitigen Besuchen dieser einzelnen Städte untereinander beschloss man 2001, im Namen des Ostalbkreises eine Delegation in die Provinz Ravenna zu schicken, um die Partnerschaftsverträge zu unterzeichnen. Mit dabei war auch die Junge Philharmonie Ostwürttemberg. Gleich zu Beginn wurde diese Woche der Freundschaft beider Kreise mit einem richtigen Höhepunkt eingeläutet, einem Open-Air-Konzert auf dem Marktplatz in Ravenna, bei dem sich über 1000 Zuhörer in stimmungsvoller Atmosphäre vom Können der jungen Musiker und Musikerinnen überzeugen konnten. Zwei weitere Konzerte folgten in Faenza und Russi.

Neben dem Konzertalltag blieb den Orchestermitgliedern und Verantwortlichen auch genügend Zeit, die Landschaft und die schönen Städte bei Stadtführungen genauer kennen zu lernen. Nicht ganz unbeliebt war auch der Strand, der schließlich nur einen Steinwurf von der Herberge des Orchesters entfernt war.

Auf dem Konzertprogramm der drei oben aufgeführten Konzerte standen unter anderem folgende Stücke:

Carl Maria v. Weber - Ouvertüre zu "Der Freischütz"
Johannes Brahms - Ungarische Tänze Nr. 1/3/6
Ludwig v. Beethoven - Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op.92

Wieder zurück zu Hause angekommen folgten nochmals drei Konzerte, jeweils in der Stadthalle Aalen, dem CCS-Stadtgarten Schwäbisch Gmünd und der Freien Waldorfschule in Heidenheim. Hierbei allerdings mit einem abgeänderten Programm:

Carl Maria v. Weber - Ouvertüre zu "Der Freischütz"
Edvard Grieg - Klavierkonzert, a-Moll. Solistin: Mona Rössler
Ludwig v. Beethoven - Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op.92

Landratsamt Ostalbkreis
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